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Swissfoil Werbetechnik

Print & Display

Rollup gestalten: Die 7 wichtigsten Regeln für ein wirksames Design

Ein Rollup-Display ist ein praktischer und mobiler Werbeträger für Messen, Veranstaltungen oder den Eingangsbereich Ihres Unternehmens. Damit Ihre Botschaft jedoch nicht in der Hektik untergeht, braucht es eine durchdachte Gestaltung. Die grosse, schmale Fläche stellt Designer vor besondere Herausforderungen: Informationen müssen aus der Distanz schnell erfassbar sein. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen die grundlegenden Regeln, mit denen Sie ein wirkungsvolles Rollup gestalten, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht und im Gedächtnis bleibt.

Lesezeit
6 Minuten Lesezeit
Aktualisiert
Von
Swissfoil Team
Ein fertig gedrucktes Rollup-Display mit abstraktem Design steht zur Kontrolle in einer Werbetechnik-Werkstatt.

Regel 1: Die Kernbotschaft gehört nach oben

Die wichtigste Information auf Ihrem Rollup muss auf Augenhöhe platziert werden. Das obere Drittel des Banners ist der Bereich, der von Betrachtern zuerst und am intensivsten wahrgenommen wird. Hier gehören Ihr Firmenlogo und die zentrale Botschaft oder Ihr Slogan hin. Dieser Bereich ist auch dann noch sichtbar, wenn vor dem Rollup ein Tisch steht oder Menschen davor vorbeigehen.

Der mittlere Teil eignet sich gut, um die Kernbotschaft mit unterstützenden Grafiken oder kurzen, prägnanten Stichpunkten zu untermauern. Der unterste Bereich des Rollups wird oft durch die Kassette verdeckt oder befindet sich ausserhalb des direkten Blickfelds. Platzieren Sie hier weniger kritische Informationen wie Ihre Website oder Kontaktdaten. Vermeiden Sie es, wichtige Elemente ganz unten am Rand zu positionieren, da sie dort kaum wahrgenommen werden.

  • Logo und Firmenname: Ganz oben für maximale Sichtbarkeit.
  • Hauptbotschaft oder Slogan: Direkt darunter, gross und lesbar.
  • Unterstützende Bilder: Im oberen oder mittleren Bereich platzieren.
  • Detaillierte Informationen: In der Mitte in Stichpunkten auflisten.
  • Kontaktangaben und Website: Im unteren Drittel positionieren.

Regel 2: Weniger ist mehr – Inhalte klar strukturieren

Ein Rollup ist kein Flyer oder eine Broschüre. Es wird in der Regel aus mehreren Metern Entfernung und oft nur für wenige Sekunden betrachtet. Eine mit Text überladene Fläche wirkt unübersichtlich und lädt nicht zum Lesen ein. Konzentrieren Sie sich auf eine einzige, klare Kernbotschaft. Was sollen die Betrachter über Ihr Unternehmen oder Ihr Angebot wissen oder tun?

Formulieren Sie eine aussagekräftige Überschrift und fassen Sie weitere Vorteile in drei bis fünf kurzen Stichpunkten zusammen. Nutzen Sie grosszügig Weissraum, also freie Flächen, um den einzelnen Elementen Raum zum Wirken zu geben. Eine klare visuelle Hierarchie führt das Auge des Betrachters gezielt von der wichtigsten zur weniger wichtigen Information. Jedes Element, das nicht zur Hauptbotschaft beiträgt, kann potenziell weggelassen werden.

Aus der WerkstattAus der Werkstatt: Testen Sie die Lesbarkeit Ihres Entwurfs, indem Sie ihn auf Ihrem Bildschirm auf eine kleine Grösse reduzieren und einige Schritte zurücktreten. Können Sie die Überschrift und die wichtigsten Punkte noch immer mühelos erfassen? Wenn nicht, sollten Sie die Schriftgrösse erhöhen oder den Text weiter kürzen.

Regel 3: Auf hohe Kontraste und Lesbarkeit achten

Die Lesbarkeit aus der Ferne ist entscheidend für den Erfolg Ihres Rollups. Verwenden Sie eine klare, schnörkellose Schriftart (Sans-Serif), die auch aus einigen Metern Entfernung gut zu entziffern ist. Achten Sie auf eine ausreichende Schriftgrösse, insbesondere bei der Überschrift. Als Faustregel gilt: Je wichtiger die Information, desto grösser die Schrift.

Ein starker Kontrast zwischen Hintergrund und Text ist ebenso wichtig. Dunkler Text auf hellem Grund oder heller Text auf dunklem Grund funktioniert am besten. Vermeiden Sie es, Text über unruhige Bilder oder Muster zu legen, da dies die Lesbarkeit stark beeinträchtigt. Halten Sie sich an die Farben Ihres Corporate Designs, um einen professionellen und wiedererkennbaren Markenauftritt zu gewährleisten.

Regel 4: Hochauflösende Bilder und korrekte Druckdaten

Nichts wirkt unprofessioneller als ein pixeliges Bild auf einem grossformatigen Druck. Verwenden Sie für Ihr Rollup ausschliesslich Bilder, Grafiken und Logos in hoher Auflösung. Für den Grossformatdruck empfehlen wir eine Auflösung von mindestens 150 dpi (dots per inch) bei der Originalgrösse des Drucks. Bilder, die auf einer Website gut aussehen, haben oft nur 72 dpi und sind für den Druck ungeeignet.

Ihr Logo sollte idealerweise als Vektordatei (z. B. im AI-, EPS- oder PDF-Format) vorliegen. Vektorgrafiken lassen sich ohne Qualitätsverlust beliebig vergrössern. Legen Sie Ihre Druckdatei zudem im CMYK-Farbmodus an, da dies dem Farbraum der Druckmaschinen entspricht. RGB-Dateien, die für Bildschirme gedacht sind, können im Druck zu unerwünschten Farbabweichungen führen.

Regel 5: Das passende System und Material auswählen

Ein Rollup besteht aus zwei Komponenten: dem bedruckten Banner und dem mechanischen System, in dem es aufgerollt wird. Beide Elemente tragen zur Gesamtwirkung und Langlebigkeit bei. Für das Banner selbst gibt es verschiedene Materialien, zum Beispiel reissfeste PVC-Plane oder ein leichteres Display-Textil. Die Wahl hängt vom Einsatzort und der gewünschten Anmutung ab. Ein hochwertiges, blickdichtes Material verhindert, dass Lichtquellen von hinten durchscheinen.

Auch bei den Kassetten gibt es Qualitätsunterschiede. Günstige Systeme eignen sich für den einmaligen oder seltenen Gebrauch. Wenn Sie Ihr Rollup jedoch regelmässig auf Messen und Events transportieren und aufbauen, lohnt sich die Investition in ein stabileres System mit einem robusten Standfuss und einer langlebigen Aufrollmechanik. Bei Swissfoil setzen wir auf bewährte Materialien und Systeme, die einen professionellen Auftritt sicherstellen.

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